Abendmahl

Das Abendmahl ist ein Mahl zum Leben. Wenn Sie den Pfarrer zum Hausabendmahl rufen, weil Sie krank oder aufgrund Ihres Alters nicht mehr zur Kirche gehen können, dann heißt das nicht: „Muss der aber ein schwerer Sünder sein“ oder „Die muss bald sterben“. Im Gegenteil: Es ist für den Kranken eine Stärkung, die unsere Verbundenheit mit Gott und mit unseren Angehörigen bestätigt. Rufen Sie den Pfarrer auch bitte nicht erst dann, wenn es schon zu spät ist. Man sollte noch das Wort hören, die Gebete mitbeten, Brot und Wein aufnehmen können.
Viele scheuen sich, solche Fragen anzuschneiden. Wenn der Wunsch nach geistlicher Begleitung vom Kranken nicht ausgesprochen wird, kann man sie vielleicht taktvoll anbieten.